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Definition Besuchshund

 

Ein Besuchshund ist ein „Familienhund“, der zusammen mit seinem Halter oder seiner Halterin regelmäßig, meist einmal die Woche eine soziale Einrichtung besucht. Es ist seine Aufgabe, anwesend zu sein, sich streicheln oder füttern zu lassen.

 Einsatzmöglichkeiten für Besuchshunde

-         Krankenhäuser und Hospizeinrichtungen

-         Senioren- und Pflegeheime (hier besonders Demenzstationen)

-         Kinderheime, Kindergärten, Kindertagesstätten

-         Schulen sowie Sonderschulen

-         Familien sowie auch einzelne Personen

Zu einer Eisbrecherfunktion kommt es spielerisch mit einem Hund bei Kindern mit Kontaktstörungen. Durch Blickkontakt, Streicheln oder Lächeln tritt der Patient in eine Beziehung mit dem Hund. Über einen Hund zu sprechen, fällt ihm oft leichter als über sich selbst. Er kann bei körperlicher Aktivierung helfen. Eine stimulierende Funktion ist zum Beispiel sein weiches, warmes Fell zu Streicheln. Der Hund kann helfen, die Stimmung aufzuhellen.

Er kann kognitive Prozesse fördern, indem sich die Patienten an Hunderassen, Hundenamen oder Erlebnisse mit Hunden erinnern müssen.

 
Funktion eines Besuchshundes

Die Anforderungen an einen Besuchshund richten sich in erster Linie nach dem, was von ihm erwartet wird.

Der Mensch und nicht der Hund macht den Job beim Besuchsdienst.

Er hilft seinem Besitzer, indem er die Brückenfunktion übernimmt. Er fungiert als Türöffner oder Eisbrecher.

Zu z.B. demenziell Erkrankten ist die Kontaktaufnahme leichter und entspannter.

Der Hund kennt keine Unterschiede und geht unterschiedslos auf alle zu. Mit dem Hund ist ein Gesprächseinstieg spontaner. Oft erinnern sich Patienten an kleine Erlebnisse.

Durch sein weiches, warmes Fell fordert der Hund zum Streicheln auf. Somit kann er helfen, die Stimmung der Patienten aufzuhellen und deren Lethargie zu überwinden.

Durch Apportier- und Suchspiele, bei denen auch die Zuschauer Spaß haben, kann der Hund helfen, die Stimmung der Patienten aufzuhellen. Durch Gedächtnistraining, in dem Hunderassen, Hundenamen oder Erlebnisse mit Hunden aus der eigenen Biographie erinnert werden, können beim Patienten kognitive Prozesse fördern. Er fördert die Wiederaufnahme sozialer Beziehungen: Einsamkeit und Langeweile werden zumindest kurzfristig zurückgedrängt. Mitmenschlichkeit wird wieder erlebt, zum Beispiel durch gemeinsames Bürsten des Hundefelles.

Wirkung des Hundebesuchsdienstes auf den Menschen

Psychisch:

Zärtlichkeit und körperliche Nähe

Das Gefühl geliebt zu werden und wichtig zu sein

Soziale Kontakte und Unterhaltung

Angst und Depressionen sowie Einsamkeit werden verringert

Aggressionsabbau und Stressminderung

Freude und Aufheiterung

Das Steigern des Selbstwertgefühls

Abwechslung sowie Trost und Ablenkung

Verantwortung (Fütterung)

Schon die Anwesenheit des Hundes wirkt sich beruhigend aus

Erinnerungen an früher, an eigene Hunde und Tiere führen zu Gesprächen

Physisch:

Erhöhung der Widerstandskraft (Immunsystem)

Schmerzverringerung durch Muskelentspannung

Mobilisation und Aktivitätssteigerung

Kreislaufstabilisation (Puls)

Atmung wird regelmäßiger

Beruhigung 

Voraussetzung/Eigenschaften für den Einsatz als Besuchshund/Besuchshundeführer

 Ein Besuchshund zu sein, bedeutet eine Menge Anforderungen an das Wesen, Gesundheit und Kontaktfreudigkeit. Der Besuchshund muss sehr viel Belastung aushalten können.

 Eigenschaften eines Besuchshundes:

-         generell muss er menschenfreundlich und kontaktfreudig sein

-         aufmerksames und zugängliches Wesen haben

-         die körperliche Zuwendung genießen und diese aktiv suchen

-         große Duldungsfähigkeit

-         eine sehr hohe Schmerztoleranz muss er haben

-         bestens sozialisiert: Mensch und Umwelt, akustische und optische Reize

-         er darf nicht schreckhaft sein

-         ein sollte ein sehr geringes Aggressionspotential haben

-         hohe Verträglichkeit/ Toleranz, auch mit anderen Tieren

-         eine sehr gute Kontrollierbarkeit durch seinen Hundeführer, besonders auch in kritischen Situationen

-         eine tiefe und vertrauensvolle Bindung an seinen Hundeführer sollte er haben

    

     Freundschaftshunde speziallisiert sich auf Kindergärten und Schulen

  Wir arbeiten gemeinsam mit Eltern, Lehrern und Erziehern ein individuelles

   Unterrichtsprogramm aus.

   Freundschaftshunde stellt Thema, Unterrichtsmaterial, Skitzen, Bilder sowie natürlich

  den Hund zur Verfügung.

  In gemeinsamen Vorgesprächen stelle ich ihnen gern meine Ideen sowie den Hund vor, bevor

  zu einem Treffen zwischen Kindern und Hund kommt.

  unser Schulhund Buddy, ist ein gut sozialliesierter Labrador, 2008 geboren, kastriert und

  selbstverständlich nachweislich gesund. Gesundheitszeugniss und Impfbuch können auf

  Anfrage gern eingesehen werden.

 

Buddy, geb. 2008

Labrador Retriver, Farbe: beige

 

 

 

   Themen

   "Keine Angst vorm großen Hund"

    richtiger Umgang mit Hunden im Alltag. vielen Kindern ist der Umgang mit Hunden aus ihrem

    Zuhause nicht gegeben.

    Unfälle mit Hunde geschehen meist aus Missverständnisse. Dieses Projekt soll Kindern die

    einfachsten Regeln im Umgang mit Hunden nahe bringen, richtige Verhaltensweisen

    aufzeigen und so das Unfallrisiko minimieren.

    Min. 5 Tageprojekt a 2 Schulstd. Tag 1: ohne Hund

    "Freund Hund"

    Hunde bereichern unseren Alltag. Wie ist das Leben mit einem Hund? welche Bedürfnisse

    hat er und wie verhalten sie sich

    Kindern wird so das Tier Hund näher gebracht, wir malen gemeinsam Bilder, basteln und

    Bauen rund um den Hund. Buddy kontrolliert :-)

    2- 4 Schulstd. mit Hund...

 

   "Buddy zu Besuch"

    Buddy besucht Menschen in Heimen, Krankenhäuser und anderen Einrichtungen.

 

Freundschaftshunde Service rund ums Tier
anke.themel@themel.eu